Buchvorstellung

Ich möchte euch in diesem Text kurz vorstellen, was ihr von meinen Büchern erwarten könnt. Lernen mit Büchern klingt jetzt zugegeben nicht hypermodern und es ist auch nicht die noch nie dagewesene Neuheit am Mathe-Markt; das will ich euch jetzt auch gar nicht einreden.

Und so ein Buch dann mit einem "coolen" Videoclip zu bewerben, wäre auch nicht gerade überzeugend, oder?

Aber was ist hier wirklich anders als in den Schulbüchern und den vielen "Mathe-Lernen-Büchern", die man überall kaufen kann und die auch mehr oder weniger wie Schulbücher geschrieben sind?

Ich arbeite seit über 20 Jahren als Nachhilfelehrer - zu mir kommen Schüler und Studenten, weil sie ein ganz konkretes Ziel haben: sie wollen die Prüfung bestehen. Oft einfach nur bestehen, manchmal ist das Ziel auch, mit guten Noten zu bestehen. Und genau dafür sind auch diese Bücher geschrieben. Hier werden keine abstrakten Bildungsziele verfolgt, und es wird auch nicht so getan, als sei das alles irgendwie alltagstauglich. Mal ehrlich: ich kenne niemanden, der jemals in seinem Leben außerhalb von Schule oder Uni ein Integral berechnet hat. Und ich kenne auch niemanden, der jemanden kennt, der mal davon gehört hat, dass jemand...

Durch meine Schüler weiß ich, was jetzt eine verständliche Erklärung ist und was nicht. In den Stunden mit meinen Kunden vor Ort zeigen ich den Schülern individuell Techniken und quasi "Rezepte", die man dann 1:1 in der Prüfung so anwenden kann. Wenn das nicht funktionieren würde, würde mein Geschäft nicht laufen :-)

Ganz so individuell ist so ein Buch natürlich nicht, aber vieles ist doch sehr standardisiert bei den Prüfungen mittlerweile und lässt sich tatsächlich in (fast) jeder Klasse beim entsprechenden Thema anwenden.

In den Büchern gibt es zu allen klassisch prüfungsrelevanten Beispielen Musteraufgaben, sozusagen "zum Nachmachen". Und dann natürlich auch Aufgaben zum "selbst probieren". Die theoretischen Anmerkungen sind auf das wirklich Notwendige beschränkt; Mathematik erklärt sich tatsächlich oft am einfachsten durch Beispiele. Mathe-Lehrer früherer Zeiten wie der berühmte Adam Riese haben das gewusst und ihre Bücher so geschrieben. Nur heute glauben viele, wenn sie die Dinge möglichst abstrakt und mit vielen komplizierten Formeln aufschreiben, dann werden die Beispiele verständlicher... in Wahrheit fragt man sich nachher, wozu man diese ganzen theoretischen Ausführungen jetzt eigentlich gebraucht hat.

Mathe lernt man letztlich einfach nur durch selber tun - so wie Radfahrn, das wird vom Zuschaun allein auch nix. Und genau dafür sind diese Skripten gedacht, dass man wirklich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung hat, wie man jetzt genau vorgehen muss. Und das kann mitunter sehr viel Zeit ersparen. Und gerade weil man ja letztlich auch seine Lösungen "zu Papier bringen muss", lässt sich das meiner Erfahrung nach auch sehr gut durch schriftliche Unterlagen vermitteln. Und das bestätigen auch viele meiner Schüler, die schon damit gearbeitet haben.

Fachbegriffe, deren Bedeutung man für die Prüfungen kennen muss, werden natürlich erklärt; und vor allem steht da immer, worauf man jetzt aufpassen muss, dass man dann nicht erst Recht in Fallen tappt. Aber diese Fachbegriffe muss man meiner Meinung nach eben erst einmal in (halbwegs) verständlichen Worten erklären; Mathematik wird nicht dadurch verständlicher, dass man möglichst viele "präzise" Wörter benutzt, die dann keiner kennt ;-) 

Wo's rechentechnisch komplizierter wird, findet man auch immer Technologie-Hinweise für die in den Schulen verbreiteten Geräte (Geogebra, TI n-spire, Casio Classpad).

Die Bücher decken grundsätzlich den gesamten Schulstoff ab, auch die komplizierten Fälle. Mitunter wird es wirklich sehr kompliziert; vor allem dort wo sich dann auch Schulbücher untereinander widersprechen und jeder Prüfer irgendwie seine eigenen Vorstellungen davon hat, was jetzt richtig ist. Aber wer sich sagt "vier gewinnt", kann diese Passagen ja auch überspringen :-)

Wer sich konkrete Beispiele für diese Art, Mathe zu präsentieren, ansehen will, kann einfach auf den Download-Bereich klicken. Dort findet man viele "Ursprungsversionen", aus denen die Bücher nach und nach entstanden sind. Die Downloads dort sind alle kostenlos.

Viel Erfolg beim Mathe-Lernen!